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Eine Person in einem Jeanshemd hält eine geöffnete Kakaoschote, in der die mit weißem Fruchtfleisch bedeckten Kakaobohnen zum Vorschein kommen. Der Hintergrund ist unscharf und suggeriert einen Außenbereich.

Schmeckt fair!

Unsere Schokoprodukte backen wir mit FAIRTRADE-Kakao.

Seit 2022 verwenden wir für unsere Schokoprodukte ausschließlich FAIRTRADE-zertifizierten Kakao. Mit FAIRTRADE arbeiten wir bereits seit 2006 zusammen.

Unsere Zertifizierung

Ströck-Brot GmbH ist FAIRTRADE-zertifiziert: FLO ID 44893, zertifiziert durch FLOCERT nach dem Fairtrade-Standard für Händler und dem Fairtrade-Standard für Kakao. Gültig bis 23. August 2028.

Was die Zertifizierung konkret bedeutet: Die Kooperativen erhalten einen garantierten Mindestpreis, der bei schwankenden Weltmarktpreisen als Sicherheitsnetz dient, sowie eine FAIRTRADE-Prämie, über deren Verwendung sie selbst entscheiden. Ausbeuterische Kinderarbeit und Zwangsarbeit sind nach dem Standard verboten.

FAIRTRADE Kakao Zeitung

Ein deutschsprachiger Fairtrade-Flyer informiert über faires Einkommen für Kakaobauern, mit Fotos von Kakaobauern bei der Arbeit, Infografiken und Erklärungen zu fairem Einkommen und Fairtrade-Prämienvorteilen.

FAIRTRADE Kakao Zeitung

Die folgenden Informationen stammen von FAIRTRADE Österreich und beschreiben das Zertifizierungssystem, nicht einzelne Projekte von Ströck.
Quelle: fairtrade.at/produzenten/kakao/kakaoinhalt

Logo der Fairtrade-Kakao-Zertifizierung mit einem blau-grünen Symbol über dem Wort FAIRTRADE und dem Wort COCOA in vertikaler Schrift auf der rechten Seite.

FAIRTRADE-Kakao – So funktioniert der faire Handel

Unverändert aus der bestehenden Seite übernehmen.

Dieser Abschnitt bleibt inhaltlich gleich: der Einleitungsabsatz zu den 5,5 Millionen Bäuerinnen und Bauern, die Liste „Herausforderungen“, die Bildergalerien und der komplette Block „Warum FAIRTRADE den Unterschied macht“ mit allen acht Unterpunkten.

Diese Texte stammen von FAIRTRADE Österreich und sind korrekt als Quelle ausgewiesen. Sie enthalten keine Aussagen über Ströck und sind von der Überarbeitung nicht betroffen. Bitte aus der Live-Seite kopieren, damit keine Abweichungen entstehen.

Neu ist lediglich der Quellenhinweis oberhalb dieser Überschrift, der klarstellt, dass es um das Zertifizierungssystem geht und nicht um Ströck-Projekte.

Herausforderungen

  • Die Kakaobauernfamilien sind von einem existenzsichernden Einkommen weit entfernt und leben in Armut, oft deutlich unter der absoluten Armutsgrenze von 1,25 US-Dollar/Tag.
  • Ausbeuterische Kinderarbeit ist vor allem in Westafrika weit verbreitet.
  • Die Kakaobäume sind überaltert und anfällig für Schädlinge und Krankheiten, worunter die Produktivität leidet.
  • Immer mehr junge Leute sehen keine Zukunft im Kakaoanbau und wandern in die Slums der Großstädte ab.
  • Die Konzentration in der globalen Wertschöpfungskette nimmt weiter zu. Das führt zu einer noch schwächeren Verhandlungsposition der Bauernfamilien.
  • Der Weltmarktpreis für Rohkakao gilt als besonders anfällig für Schwankungen.

WARUM FAIRTRADE DEN UNTERSCHIED MACHT

FAIRTRADE ist ein ganzheitliches Konzept, das Kleinbauernfamilien eine Alternative bietet.

Zusammenschluss in Kooperativen
FAIRTRADE-Kakaokooperativen sind demokratisch organisiert. Dies bringt viele Vorteile: höhere Verhandlungsmacht, die Möglichkeit Anschaffungen gemeinschaftlich zu tätigen, einen vereinfachten Zugang zu Finanzierung und gegenseitiges Lernen und Austausch.

Stabile Einkommen bedeuten Sicherheit
Der FAIRTRADE-Mindestpreis stellt bei volatilen Weltmarktpreisen ein Sicherheitsnetz dar. Die FAIRTRADE-Prämie ermöglicht Investitionen in soziale Projekte sowie in produktivitätssteigernde Maßnahmen.

Mitspracherecht
Vom passiven Empfänger zum aktiven Gestalter: Die Kakaokooperativen sind demokratisch organisiert und entscheiden gemeinsam, in welche sozialen, ökologischen und ökonomischen Projekte die FAIRTRADE-Prämie investiert werden soll.

Zugang zu Beratung
In den Anbauländern bieten Beraterinnen und Berater der FAIRTRADE-Produzentennetzwerke Trainings und Weiterbildungen an. Ziel ist es, neue Produzentinnen und Produzenten über FAIRTRADE zu informieren und bestehende Produzentengruppen bei der Einhaltung der Standards und beim Aufbau von Managementkapazitäten zu unterstützen. Auch Kontakte zu lokalen NGOs werden aufgebaut.

Zugang zu Krediten
Der Zugang zu Krediten ist für viele Kleinbauernfamilien eine Herausforderung. Die FAIRTRADE-Zertifizierung ist für Kakaokooperativen oft ein hilfreicher Schritt, um leichter an Finanzierung oder Kontakte zu Mikrofinanzinstitutionen zu gelangen.

Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit
Ausbeuterische Kinderarbeit sowie Zwangsarbeit sind im fairen Handel ausdrücklich verboten. Die Achtung der Kinderrechte ist eine Mindestanforderung, die jede Produzentenorganisation erfüllen muss. Wenn Produzentenorganisationen in einer Region angesiedelt sind, in der Kinderarbeit stark verbreitet ist, werden sie bestärkt, die Bekämpfung der Kinderarbeit in ihren FAIRTRADE-Entwicklungsplan aufzunehmen.

Steigerung der Produktivität und Qualität
Immer öfter investieren die Kakaokleinbauernkooperativen die FAIRTRADE-Prämie in die Steigerung der Produktivität und Qualität. So haben sie eine Chance, am Weltmarkt konkurrenzfähig zu bleiben.